Kostenlose Webhosting-Dienste

Die Nutzung kostenloser Webhosting-Dienste ist eine gute Möglichkeit für Website-Betreiber, Kosten zu sparen und schneller eine eigene Website auf die Beine zu stellen, ohne sich mit den technischen Feinheiten auskennen zu müssen. Leider werden diese Dienste auch von Spammern genutzt, um schnell und kostengünstig Dutzende oder Hunderte von Websites zu erstellen, die gegen unsere Qualitätsrichtlinien verstoßen und nur wenig oder gar keinen Mehrwert schaffen.

Google bemüht sich, nur gegen einzelne Spam-Seiten oder ‑Websites vorzugehen. Wenn Spammer jedoch einen kostenlosen Webhosting-Dienst mehr oder weniger vollständig übernehmen, können wir uns gezwungen sehen, die Art und Weise einzuschränken, wie dieser Dienst in den Suchergebnissen angezeigt wird, um unsere Nutzer vor Spam zu schützen.

Wenn du einen kostenlosen Webhosting-Dienst hast, kannst du dich folgendermaßen vor Spam schützen:

Nutzer darauf hinweisen, dass du keinen Spam duldest

Veröffentliche eindeutige Richtlinien gegen Missbrauch und teile sie deinen Nutzern mit, etwa bei der Registrierung.

Automatische Erstellung von Konten blockieren

In Anmeldeformularen ist der Einsatz von CAPTCHAs oder vergleichbaren Verifizierungstools sinnvoll. So sorgst du dafür, dass sich nur „echte“ Menschen anmelden können und es automatischen Skripts verwehrt bleibt, deinen Webhosting-Dienst zu missbrauchen, um massenhaft Spam-Websites zu generieren.

Dienst auf Missbrauch überwachen

  • Prüfe deinen kostenlosen Webhosting-Dienst auf Spamsignale wie Weiterleitungen, große Mengen von Anzeigenbereichen, bestimmte Spam-Keywords und große Abschnitte mit verschlüsseltem JavaScript-Code. Der Suchoperator site: oder Google Alerts sind einfache, kostenlose Tools, die dir dabei helfen, Probleme zu erkennen.
  • Achte in den Protokolldateien des Webservers auf plötzlich auftretende Zugriffsspitzen, insbesondere bei neu erstellten Websites.
  • Überwache deinen kostenlosen Webhosting-Dienst auf Phishing und mit Malware infizierte Seiten. Du kannst beispielsweise URLS aus deinem Dienst regelmäßig mit der Google Safe Browsing API testen.
  • Überlege dir ein paar Möglichkeiten zur Plausibilitätsprüfung. Wenn du beispielsweise einen kostenlosen, lokalen polnischen Webhosting-Dienst unterhältst, wie wahrscheinlich ist es dann, dass jemand gerade in deinem Dienst über Nacht Tausende neue legitime Websites in japanischer Sprache erstellt? Es gibt eine Reihe von Tools, mit denen sich die Sprache von neu erstellten Websites ermitteln lässt, z. B. Spracherkennungsbibliotheken oder die Google Translate API v2.

Spam-Konten identifizieren

Zeichne Anmeldungen in deinem Dienst auf und versuche, typische Spam-Muster zu ermitteln, wie z. B.:

  • Dauer für das Ausfüllen eines Formulars
  • Anzahl der Anfragen aus demselben IP-Adressbereich
  • Anmeldungen unter Verwendung eines User-Agents
  • Nutzernamen oder andere bei der Anmeldung übermittelte Formularwerte