Sie können Einwilligungen in mehreren Apps synchronisieren, um die Anzahl der DSGVO-Mitteilungen für Ihre Nutzer zu reduzieren. Wenn ein Nutzer in einer App, in der die Einwilligungssynchronisierung aktiviert ist, eine Einwilligungsentscheidung trifft, wird diese Entscheidung mit einer von Ihnen bereitgestellten Kennung für die Einwilligungssynchronisierung gespeichert. Diese Einwilligungsentscheidung wird automatisch auf alle anderen Apps angewendet, die dieselbe Kennung für die Einwilligungssynchronisierung verwenden. Nur Google verwendet diese Kennung, um die Einwilligungsentscheidung eines Nutzers zu speichern und abzurufen.
In dieser Anleitung wird beschrieben, wie Sie die DSGVO-Einwilligung aus dem User Messaging Platform SDK (UMP SDK) in Ihrer mobilen App synchronisieren.
Vorbereitung
Führen Sie zuerst folgende Schritte aus:
- UMP SDK einrichten.
- Aktivieren Sie die Einwilligungssynchronisierung für berechtigte Apps auf dem Tab Datenschutz und Mitteilungen der AdMob-Benutzeroberfläche.
Kennung für die Einwilligungssynchronisierung festlegen
Geben Sie die Kennung für die Einwilligungssynchronisierung für die Apps an, in denen Sie den Nutzer identifizieren können. Wenn Ihre App keine Nutzerkennung hat, verwenden Sie andere Kennungen, um den Nutzer in verschiedenen Apps zu identifizieren, z. B. die App-Set-ID APIs unter Android oder die Kennung für Werbetreibende (IDFV) unter iOS.
Legen Sie die Kennung für die Einwilligungssynchronisierung für das
ConsentRequestParameters
Objekt fest:
Ersetzen Sie CONSENT_SYNC_ID durch Ihre Kennung für die Einwilligungssynchronisierung.
Format von Kennungen für die Einwilligungssynchronisierung
Die von Ihnen angegebene Kennung muss den Nutzer in allen Ihren Apps, für die die Einwilligungsentscheidung synchronisiert wird, eindeutig identifizieren. Hashen oder verschlüsseln Sie die Kennung, um zu verhindern, dass personenidentifizierbare Informationen an Google gesendet werden.
Die bereitgestellte Kennung muss folgende Anforderungen erfüllen:
- Sie muss als UUID-String aufgebaut sein oder dem regulären Ausdruck
^[0-9a-zA-Z+.=\/_\-$,{}]{22,150}$entsprechen. - Muss mindestens 22 Zeichen enthalten
- Sie darf maximal 150 Zeichen enthalten.
Im Folgenden finden Sie Beispiele für korrekte Kennungen für die Einwilligungssynchronisierung:
12JD92JD8078S8J29SDOAKC0EF23033712jd92jd8078s8j29sdoakc0ef23033712Jd92jD8078s8j29sDoakc0ef230337123e4567-e89b-12d3-a456-426614174000
Wenn die Anforderungen nicht erfüllt sind, wird die Kennung für die Einwilligungssynchronisierung nicht festgelegt und das UMP SDK protokolliert eine Warnung in der Konsole.