Die neueste Version des Google Identity Toolkit wurde als Firebase Authentication veröffentlicht. Die Entwicklung von Funktionen für das Identity Toolkit wird eingestellt. Alle neuen Funktionen werden in Firebase Authentication entwickelt. Wir empfehlen Entwicklern, die das Identity Toolkit verwenden, so bald wie möglich zu Firebase Authentication zu wechseln. Das Identity Toolkit funktioniert jedoch weiterhin und wird nicht ohne weitere Ankündigung eingestellt.
Neue Funktionen
Firebase Authentication bietet bereits einige wichtige Funktionsverbesserungen gegenüber dem Google Identity Toolkit:
Zugriff auf alle Firebase-Funktionen
Firebase ist eine mobile Plattform, die Ihnen dabei hilft, hochwertige Apps schnell zu entwickeln, Ihren Nutzerstamm zu erweitern und mehr Umsatz zu erzielen. Firebase besteht aus sich ergänzenden Funktionen, die Sie nach Bedarf kombinieren können. Die Plattform umfasst die Infrastruktur für: mobile Analysen, Cloud Messaging, eine Echtzeitdatenbank, Dateispeicher, statisches Hosting, Remote-Konfiguration, mobile Absturzberichte und Android Tests.
Aktualisierte Benutzeroberflächen
Wir haben die Abläufe der Benutzeroberfläche auf Grundlage der neuesten UX-Studien von Google komplett neu entwickelt. Dazu gehören Abläufe für die Passwortwiederherstellung, die Kontoverknüpfung und die Unterscheidung zwischen neuen und bestehenden Konten, deren Programmierung und Debugging oft viel Zeit in Anspruch nehmen. Firebase Authentication ist in Smart Lock für Passwörter unter Android integriert, was die Conversion-Rate bei der Anmeldung und Registrierung für teilnehmende Apps deutlich verbessert hat. Außerdem lassen sich Themes ganz einfach an Ihre Anwendung anpassen. Für maximale Anpassbarkeit wurden die Android und iOS Versionen als Open Source veröffentlicht.
Vereinfachte Servereinrichtung
Wir haben die Verwendung von Firebase Authentication für Entwickler vereinfacht. Beim Identity Toolkit haben wir festgestellt, dass viele Entwickler den Ablauf zur E‑Mail-Wiederherstellung nicht implementiert haben. Dadurch konnten Nutzer ihre Konten nicht wiederherstellen, wenn sie ihr Passwort vergessen hatten. Firebase Authentication kann E‑Mail-Bestätigungen, Nachrichten zum Zurücksetzen des Passworts und Nachrichten zu geänderten Passwörtern an den Nutzer senden. Der Text lässt sich ganz einfach anpassen an Ihre Nutzer. Außerdem müssen Sie die UI-Widgets nicht mehr hosten, um Weiterleitungen zu hosten und Vorgänge zur Passwortänderung abzuschließen.
Neue Admin-Konsole
Firebase hat eine neue Entwicklerkonsole . Im Bereich „Authentifizierung“ können Sie Ihre Nutzer ansehen, ändern und löschen. Das kann beim Debugging Ihrer Anmelde- und Registrierungsabläufe sehr hilfreich sein. In der Konsole können Sie auch Authentifizierungsmethoden konfigurieren und E‑Mail-Vorlagen anpassen.
Neue SDKs
Alle Server-APIs des Identity Toolkit sind jetzt nativ in jeder unserer Clientbibliotheken (Android, iOS, Web) verfügbar. Entwickler können alte und neue Nutzer anmelden und registrieren, auf Nutzerattribute zugreifen, Konten verknüpfen, aktualisieren und löschen sowie Passwörter zurücksetzen, ohne an eine feste Benutzeroberfläche gebunden zu sein. Sie können aber auch den gesamten Anmeldeablauf und die Benutzeroberfläche manuell auf dieser API aufbauen.
Sitzungsverwaltung für mobile Apps
Beim Identity Toolkit haben Apps ihren eigenen Sitzungsstatus auf Grundlage des ersten Authentifizierungsereignisses vom Identity Toolkit erstellt. Firebase Auth verwendet einen Back-End-Dienst, der ein Aktualisierungstoken aus dem Authentifizierungsereignis verwendet und es gegen einstündige Zugriffstokens für Android, iOS und JavaScript eintauscht. Wenn ein Nutzer sein Passwort ändert, können mit Aktualisierungstokens keine neuen Zugriffstokens mehr generiert werden. Der Zugriff wird erst wieder aktiviert, wenn sich der Nutzer auf diesem Gerät neu authentifiziert.
Anonyme und GitHub-Authentifizierung
Firebase Authentication unterstützt zwei neue Authentifizierungstypen: GitHub und anonym. Mit der anonymen Anmeldung kann eine eindeutige Nutzer-ID erstellt werden, ohne dass der Nutzer einen Anmelde- oder Registrierungsvorgang durchlaufen muss. Mit einem anonymen Nutzer können Sie jetzt authentifizierte API-Aufrufe ausführen, genau wie mit einem regulären Nutzer. Wenn sich der Nutzer für ein Konto registriert, bleiben alle Aktivitäten mit derselben Nutzer-ID erhalten. Das ist ideal für Situationen wie einen serverseitigen Einkaufswagen oder jede Anwendung, bei der Sie den Nutzer einbeziehen möchten, bevor Sie ihn durch einen Registrierungsvorgang führen.
Funktionsunterschiede
Einige Funktionen des Identity Toolkit sind derzeit in Firebase Authentication nicht verfügbar. Andere Funktionen wurden neu gestaltet und funktionieren anders. Wenn diese Funktionen für Ihre App wichtig sind, sollten Sie möglicherweise nicht sofort migrieren. In vielen Fällen sind diese Funktionen für Ihre App möglicherweise nicht wichtig oder es gibt einfache Fallbacks, mit denen Sie mit der Migration fortfahren können.
Serverseitige Unterschiede
Der Kerndienst des Identity Toolkit mit seinen zugrunde liegenden REST APIs, der Logik zur Kontovalidierung und der primären Nutzerdatenbank wurde nur geringfügig aktualisiert. Einige Funktionen und die Art und Weise, wie Sie Firebase Authentication in Ihren Dienst einbinden, haben sich jedoch geändert.
Identitätsanbieter
PayPal und AOL werden nicht unterstützt. Nutzer mit Konten bei diesen Identitätsanbietern können sich aber weiterhin mit dem Ablauf zur Passwortwiederherstellung in Ihrer Anwendung anmelden und ein Passwort für ihr Konto einrichten.
Serverbibliotheken
Derzeit sind Firebase Admin SDKs für Java, Node.js, Python, Go und C# verfügbar.
E‑Mails zur Kontoverwaltung
Nachrichten zum Zurücksetzen des Passworts, zur E‑Mail-Bestätigung und zur E‑Mail-Änderung können von Firebase oder vom eigenen Mailserver des Entwicklers gesendet werden. Derzeit bieten Firebase-E‑Mail-Vorlagen nur begrenzte Anpassungsmöglichkeiten.
Bestätigung der E‑Mail-Adressänderung
Wenn ein Nutzer im Identity Toolkit seine E‑Mail-Adresse ändert, wird eine E‑Mail an die neue Adresse gesendet, die einen Link enthält, über den der Ablauf zur E‑Mail-Adressänderung fortgesetzt werden kann.
Firebase bestätigt die E‑Mail-Adressänderung, indem eine Widerrufs-E‑Mail an die alte E‑Mail-Adresse gesendet wird, die einen Link enthält, über den die Änderung rückgängig gemacht werden kann.
Einführung von Identitätsanbietern
Mit dem Identity Toolkit konnten Sie Ihrem Anmeldesystem nach und nach Identitätsanbieter hinzufügen, um die Auswirkungen auf Ihre Supportanfragen zu testen. Diese Funktion wurde in Firebase Authentication entfernt.
Clientseitige Unterschiede
In Firebase sind die Funktionen des Google Identity Toolkit in zwei Komponenten unterteilt:
Firebase Authentication SDKs
In Firebase Authentication wurde die Funktionalität der REST API des Identity Toolkit in Client-SDKs für Android, iOS und JavaScript verpackt. Mit dem SDK können Sie Nutzer anmelden und registrieren, auf Nutzerprofilinformationen zugreifen, Konten verknüpfen, aktualisieren und löschen sowie Passwörter zurücksetzen, ohne über REST-Aufrufe mit dem Back-End-Dienst zu kommunizieren.
FirebaseUI Auth
Alle UI-Abläufe zur Verwaltung der Anmeldung, Registrierung, Passwortwiederherstellung und Kontoverknüpfung wurden mit den Firebase Authentication SDKs neu entwickelt. Sie sind als Open-Source-SDKs für iOS und Android verfügbar, sodass Sie die Abläufe vollständig anpassen können, was mit dem Identity Toolkit nicht möglich war.
Weitere Unterschiede:
Sitzungen und Migration
Da Sitzungen im Identity Toolkit und in Firebase Authentication unterschiedlich verwaltet werden, werden die bestehenden Sitzungen Ihrer Nutzer beim Upgrade des SDK beendet und die Nutzer müssen sich noch einmal anmelden.
Hinweis
Bevor Sie vom Identity Toolkit zu Firebase Authentication migrieren können, müssen Sie Folgendes tun:
Öffnen Sie die Firebase Console, klicken Sie auf Google-Projekt importieren und wählen Sie Ihr Identity Toolkit-Projekt aus.
Klicken Sie auf settings > Berechtigungen , um die Seite „IAM & Verwaltung“ zu öffnen.
Öffnen Sie die Seite Dienstkonten. Hier sehen Sie das Dienstkonto, das Sie zuvor für das Identity Toolkit konfiguriert haben.
Klicken Sie neben dem Dienstkonto auf more_vert > Schlüssel erstellen. Legen Sie dann im Dialogfeld Privaten Schlüssel erstellen den Schlüsseltyp auf JSON fest und klicken Sie auf Erstellen. Eine JSON-Datei mit den Anmeldedaten Ihres Dienstkontos wird heruntergeladen. Sie benötigen diese Datei, um das SDK im nächsten Schritt zu initialisieren.
Kehren Sie zur Firebase Console zurück. Öffnen Sie im Bereich „Auth“ die Seite E‑Mail-Vorlagen. Auf dieser Seite können Sie die E‑Mail-Vorlagen Ihrer App anpassen.
Wenn Nutzer im Identity Toolkit Passwörter zurückgesetzt, E‑Mail-Adressen geändert und E‑Mail-Adressen bestätigt haben, mussten Sie einen OOB-Code vom Identity Toolkit-Server abrufen und ihn dann per E‑Mail an die Nutzer senden. Firebase sendet E‑Mails auf Grundlage der von Ihnen konfigurierten Vorlagen. Es sind keine weiteren Aktionen erforderlich.
Optional: Wenn Sie auf Ihrem Server auf Firebase-Dienste zugreifen müssen, installieren Sie das Firebase SDK.
Sie können das Firebase Node.js-Modul mit
npminstallieren:$ npm init $ npm install --save firebase-adminIn Ihrem Code können Sie so auf Firebase zugreifen:
var admin = require('firebase-admin'); var app = admin.initializeApp({ credential: admin.credential.cert('path/to/serviceAccountCredentials.json') });
Führen Sie als Nächstes die Migrationsschritte für die Plattform Ihrer App aus: Android, iOS, Web.
Server und JavaScript
Wichtige Änderungen
Es gibt eine Reihe weiterer Unterschiede zwischen der Webimplementierung von Firebase und dem Identity Toolkit.
Websitzungsverwaltung
Wenn sich ein Nutzer zuvor mit dem Identity Toolkit-Widget authentifiziert hat, wurde ein Cookie für den Nutzer festgelegt, mit dem die Sitzung gestartet wurde. Dieses Cookie hatte eine Lebensdauer von zwei Wochen und ermöglichte es dem Nutzer, mit dem Widget zur Kontoverwaltung das Passwort und die E‑Mail-Adresse zu ändern. Einige Websites haben dieses Cookie verwendet, um alle anderen Seitenanfragen auf der Website zu authentifizieren. Andere Websites haben das Cookie verwendet, um über das Cookie-Verwaltungssystem ihres Frameworks eigene Cookies zu erstellen.
Firebase-Client-SDKs verwalten jetzt Firebase-ID-Tokens und arbeiten mit dem Back-End von Firebase Authentication zusammen, um die Sitzung aktuell zu halten. Das Back-End beendet Sitzungen, wenn wichtige Kontoänderungen vorgenommen wurden, z. B. wenn ein Nutzer sein Passwort geändert hat. Firebase-ID-Tokens werden nicht automatisch als Cookies auf dem Webclient festgelegt und haben nur eine Lebensdauer von einer Stunde. Wenn Sie keine Sitzungen von nur einer Stunde möchten, sind Firebase-ID-Tokens nicht geeignet, um als Cookie zur Validierung aller Seitenanfragen zu dienen. Stattdessen müssen Sie einen Listener einrichten, der ausgelöst wird, wenn sich der Nutzer anmeldet. Rufen Sie das Firebase-ID-Token ab, validieren Sie es und erstellen Sie über das Cookie-Verwaltungssystem Ihres Frameworks ein eigenes Cookie.
Sie müssen die Lebensdauer der Sitzung Ihres Cookies entsprechend den Sicherheitsanforderungen Ihrer Anwendung festlegen.
Webanmeldeablauf
Zuvor wurden Nutzer bei der Anmeldung zu
accountchooser.comweitergeleitet, um zu erfahren, welche Kennung der Nutzer verwenden möchte. Der Ablauf der Firebase Auth UI beginnt jetzt mit einer Liste von Anmeldemethoden, einschließlich einer E‑Mail Option, die für das Web zuaccountchooser.comführt und unter Android die hintRequest API verwendet. Außerdem sind in der Firebase UI keine E‑Mail-Adressen mehr erforderlich. Dadurch wird es einfacher, anonyme Nutzer, Nutzer mit benutzerdefinierter Authentifizierung oder Nutzer von Anbietern zu unterstützen, bei denen keine E‑Mail-Adressen erforderlich sind.Widget zur Kontoverwaltung
Dieses Widget bietet eine Benutzeroberfläche, über die Nutzer E‑Mail-Adressen und Passwörter ändern oder die Verknüpfung ihrer Konten mit Identitätsanbietern aufheben können. Es wird derzeit entwickelt.
Anmeldeschaltfläche/-widget
Widgets wie die Anmeldeschaltfläche und die Nutzerkarte werden nicht mehr bereitgestellt. Sie lassen sich ganz einfach mit der Firebase Authentication API erstellen.
Keine signOutUrl
Sie müssen
firebase.auth.signOut()aufrufen und den Callback verarbeiten.Keine oobActionUrl
Das Senden von E‑Mails wird jetzt von Firebase übernommen und in der Firebase Console konfiguriert.
CSS-Anpassung
FirebaseUI verwendet das Material Design Lite-Styling, das dynamisch Material Design-Animationen hinzufügt.
Schritt 1: Servercode ändern
Wenn Ihr Server das Identity Toolkit-Token (gültig für zwei Wochen) zur Verwaltung von Websitzungen verwendet, müssen Sie den Server so umstellen, dass er sein eigenes Sitzungscookie verwendet.
- Implementieren Sie einen Endpunkt zur Validierung des Firebase-ID-Tokens und zum Festlegen des Sitzungscookies für den Nutzer. Die Client-App sendet das Firebase-ID-Token an diesen Endpunkt.
- Wenn die eingehende Anfrage Ihr eigenes Sitzungscookie enthält, können Sie den Nutzer als authentifiziert betrachten. Andernfalls behandeln Sie die Anfrage als nicht authentifiziert.
- Wenn Sie nicht möchten, dass die bestehenden angemeldeten Sitzungen Ihrer Nutzer beendet werden, sollten Sie zwei Wochen warten, bis alle Identity Toolkit-Tokens ablaufen, oder auch die duale Tokenvalidierung für Ihre Webanwendung durchführen, wie unten in Schritt 3 beschrieben.
Da sich die Firebase-Tokens von den Identity Toolkit-Tokens unterscheiden, müssen Sie als Nächstes Ihre Tokenvalidierungslogik aktualisieren. Installieren Sie das Firebase Server SDK auf Ihrem Server. Wenn Sie eine Sprache verwenden, die vom Firebase Server SDK nicht unterstützt wird, laden Sie eine JWT-Tokenvalidierungsbibliothek für Ihre Umgebung herunter und validieren Sie das Token ordnungsgemäß.
Wenn Sie die oben genannten Aktualisierungen zum ersten Mal vornehmen, haben Sie möglicherweise noch Codepfade, die auf Identity Toolkit-Tokens angewiesen sind. Wenn Sie iOS- oder Android-Anwendungen haben, müssen Nutzer auf die neue Version der App aktualisieren, damit die neuen Codepfade funktionieren. Wenn Sie Ihre Nutzer nicht zwingen möchten, Ihre App zu aktualisieren, können Sie zusätzliche serverseitige Validierungslogik hinzufügen, die das Token untersucht und festlegt, ob das Firebase SDK oder das Identity Toolkit SDK zur Validierung des Tokens verwendet werden muss. Wenn Sie nur eine Webanwendung haben, werden alle neuen Authentifizierungsanfragen an Firebase weitergeleitet. Daher müssen Sie nur die Firebase-Tokenvalidierungsmethoden verwenden.
Weitere Informationen finden Sie in der Firebase Web API-Referenz.
Schritt 2: HTML aktualisieren
Fügen Sie Ihrer App den Firebase-Initialisierungscode hinzu:
- Öffnen Sie Ihr Projekt in der Firebase Console.
- Klicken Sie auf der Übersichtsseite auf App hinzufügen und dann auf Firebase zu Ihrer Web-App hinzufügen. Ein Code-Snippet zur Initialisierung von Firebase wird angezeigt.
- Kopieren Sie das Initialisierungs-Snippet und fügen Sie es in Ihre Webseite ein.
Fügen Sie Ihrer App FirebaseUI Auth hinzu:
<script src="https://www.gstatic.com/firebasejs/ui/live/0.4/firebase-ui-auth.js"></script> <link type="text/css" rel="stylesheet" href="https://www.gstatic.com/firebasejs/ui/live/0.4/firebase-ui-auth.css" /> <!-- ******************************************************************************************* * TODO(DEVELOPER): Paste the initialization snippet from: * Firebase Console > Overview > Add Firebase to your web app. * ***************************************************************************************** --> <script type="text/javascript"> // FirebaseUI config. var uiConfig = { 'signInSuccessUrl': '<url-to-redirect-to-on-success>', 'signInOptions': [ // Leave the lines as is for the providers you want to offer your users. firebase.auth.GoogleAuthProvider.PROVIDER_ID, firebase.auth.FacebookAuthProvider.PROVIDER_ID, firebase.auth.TwitterAuthProvider.PROVIDER_ID, firebase.auth.GithubAuthProvider.PROVIDER_ID, firebase.auth.EmailAuthProvider.PROVIDER_ID ], // Terms of service url. 'tosUrl': '<your-tos-url>', }; // Initialize the FirebaseUI Widget using Firebase. var ui = new firebaseui.auth.AuthUI(firebase.auth()); // The start method will wait until the DOM is loaded. ui.start('#firebaseui-auth-container', uiConfig); </script>Entfernen Sie das Identity Toolkit SDK aus Ihrer App.
Wenn Sie das Identity Toolkit-ID-Token für die Sitzungsverwaltung verwendet haben, müssen Sie clientseitig die folgenden Änderungen vornehmen:
Rufen Sie nach der erfolgreichen Anmeldung mit Firebase ein Firebase-ID-Token ab, indem Sie
firebase.auth().currentUser.getToken()aufrufen.Senden Sie das Firebase-ID-Token an den Back-End-Server, validieren Sie es und stellen Sie Ihr eigenes Sitzungscookie aus.
Verlassen Sie sich bei sensiblen Vorgängen oder beim Senden authentifizierter Bearbeitungsanfragen an Ihren Server nicht ausschließlich auf das Sitzungscookie. Sie müssen zusätzlichen Schutz vor websiteübergreifenden Anfragenfälschungen (Cross-Site Request Forgery, CSRF) bieten.
Wenn Ihr Framework keinen CSRF-Schutz bietet, können Sie einen Angriff verhindern, indem Sie mit
getToken()ein Firebase-ID-Token für den angemeldeten Nutzer abrufen und das Token in jede Anfrage einfügen. Das Sitzungscookie wird standardmäßig ebenfalls gesendet. Anschließend validieren Sie das Token mit dem Firebase Server SDK zusätzlich zur Überprüfung des Sitzungscookies, die von Ihrem Back-End-Framework durchgeführt wurde. Dadurch wird es schwieriger, CSRF-Angriffe durchzuführen, da das Firebase-ID-Token nur im Webspeicher und nie in einem Cookie gespeichert wird.Identity Toolkit-Tokens sind zwei Wochen lang gültig. Sie können weiterhin Tokens ausstellen, die zwei Wochen lang gültig sind, oder die Gültigkeitsdauer entsprechend den Sicherheitsanforderungen Ihrer App verlängern oder verkürzen. Wenn sich ein Nutzer abmeldet, löschen Sie das Sitzungscookie.
Schritt 3: Weiterleitungs-URLs für Identitätsanbieter aktualisieren
Öffnen Sie in der Firebase Console den Bereich „Authentifizierung“ und klicken Sie auf den Tab Anmeldemethode.
Führen Sie für jeden Anbieter für die föderierte Anmeldung, den Sie unterstützen, die folgenden Schritte aus:
- Klicken Sie auf den Namen des Anmelde-Anbieters.
- Kopieren Sie die OAuth-Weiterleitungs-URI.
- Aktualisieren Sie in der Entwicklerkonsole des Anmelde-Anbieters die OAuth-Weiterleitungs-URI.
Android
Schritt 1: Firebase zu Ihrer App hinzufügen
Öffnen Sie die Firebase Console und wählen Sie Ihr Identity Toolkit-Projekt aus, das Sie bereits importiert haben.
Klicken Sie auf der Übersichtsseite auf App hinzufügen und dann auf Firebase zu Ihrer Android-App hinzufügen. Geben Sie im Dialogfeld „Firebase hinzufügen“ den Paket namen und den Fingerabdruck des Signaturzertifikats Ihrer App ein und klicken Sie auf App hinzufügen. Die
google-services.jsonKonfigurationsdatei wird dann auf Ihren Computer heruntergeladen.Kopieren Sie die Konfigurationsdatei in das Stammverzeichnis des Android-App-Moduls. Diese Konfigurationsdatei enthält Projekt- und Google OAuth-Clientinformationen.
Geben Sie in der Datei auf Projektebene
build.gradle(<var>your-project</var>/build.gradle) im AbschnittdefaultConfigden Paketnamen Ihrer App an:defaultConfig { ….. applicationId "com.your-app" }Fügen Sie auch in der Datei
build.gradleauf Projektebene eine Abhängigkeit hinzu, um das Plug-in „google-services“ einzufügen:buildscript { dependencies { // Add this line classpath 'com.google.gms:google-services:3.0.0' } }Fügen Sie in der Datei auf App-Ebene Ihrer App
build.gradle(<var>my-project</var>/<var>app-module</var>/build.gradle) unten die folgende Zeile hinzu, um das Plug-in „google-services“ zu aktivieren:// Add to the bottom of the file apply plugin: 'com.google.gms.google-services'Das Plug-in „google-services“ verwendet die Datei
google-services.json, um Ihre Anwendung für die Verwendung von Firebase zu konfigurieren.Fügen Sie auch in der Datei
build.gradleauf App-Ebene die Firebase Authentication-Abhängigkeit hinzu:compile 'com.google.firebase:firebase-auth:24.0.1' compile 'com.google.android.gms:play-services-auth:21.5.1'
Schritt 2: Identity Toolkit SDK entfernen
- Entfernen Sie die Identity Toolkit-Konfiguration aus der Datei
AndroidManifest.xml. Diese Informationen sind in der Dateigoogle-service.jsonenthalten und werden vom Plug-in „google-services“ geladen. - Entfernen Sie das Identity Toolkit SDK aus Ihrer App.
Schritt 3: FirebaseUI zu Ihrer App hinzufügen
Fügen Sie Ihrer App FirebaseUI Auth hinzu.
Ersetzen Sie in Ihrer App Aufrufe des Identity Toolkit SDK durch Aufrufe von FirebaseUI.
iOS
Schritt 1: Firebase zu Ihrer App hinzufügen
Fügen Sie das Firebase SDK Ihrer App hinzu, indem Sie die folgenden Befehle ausführen:
$ cd your-project directory $ pod init $ pod 'Firebase'Öffnen Sie die Firebase Console und wählen Sie Ihr Identity Toolkit-Projekt aus, das Sie bereits importiert haben.
Klicken Sie auf der Übersichtsseite auf App hinzufügen und dann auf Firebase zu Ihrer iOS-App hinzufügen. Geben Sie im Dialogfeld „Firebase hinzufügen“ die Bundle-ID und die App Store-ID Ihrer App ein und klicken Sie auf App hinzufügen. Die
GoogleService-Info.plistKonfigurationsdatei wird dann auf Ihren Computer heruntergeladen. Wenn Ihr Projekt mehrere Bundle-IDs enthält, muss jede Bundle-ID in der Firebase Console verbunden werden, damit sie eine eigeneGoogleService-Info.plist-Datei hat.Kopieren Sie die Konfigurationsdatei in das Stammverzeichnis Ihres Xcode-Projekts und fügen Sie sie allen Zielen hinzu.
Schritt 2: Identity Toolkit SDK entfernen
- Entfernen Sie
GoogleIdentityToolkitaus der Podfile-Datei Ihrer App. - Führen Sie den Befehl
pod installaus.
Schritt 3: FirebaseUI zu Ihrer App hinzufügen
Fügen Sie Ihrer App FirebaseUI Auth hinzu.
Ersetzen Sie in Ihrer App Aufrufe des Identity Toolkit SDK durch Aufrufe von FirebaseUI.