Best Practices für Videos

Auf Google werden jeden Tag Milliarden Suchen ausgeführt und bei vielen davon geht es um Videos. Wenn du den hier aufgeführten Best Practices sowie unseren üblichen Richtlinien für Webmaster folgen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass deine Videos in den Suchergebnissen gefunden werden.

Videoergebnisse in der Google-Suche werden sowohl in kombinierten Suchergebnissen als auch in Videosuchergebnissen angezeigt. Wenn ein Nutzer in der Google-Suche auf dein Videoergebnis klickt, wird er auf deine Seite weitergeleitet. Dort kann er sich das Video ansehen.

So funktioniert das Crawlen von Videos durch Google

Google braucht verschiedene Informationen, um dein Video in den Suchergebnissen zu veröffentlichen. Diese Informationen können auf folgende Weise extrahiert werden:

  • Google kann das Video crawlen, wenn eine unterstützte Videocodierung vorliegt, und eine Miniaturansicht und eine Vorschau extrahieren. Es können auch bestimmte Informationen aus den Audio- und Videospuren der Datei extrahiert werden.
  • Google kann Informationen von der Seite extrahieren, auf der das Video gehostet wird, einschließlich Seitentext und Meta-Tags.
  • Google kann strukturierte Daten (VideoObject) oder eine Video-Sitemap verwenden, die mit dem Video verknüpft sind.
YouTube-Inhalte: YouTube-Videos können immer gecrawlt werden. Es ist jedoch hilfreich, wenn du eine Video-Sitemap oder strukturierte Daten zur Verfügung stellst, damit Google das eingebettete YouTube-Video auf deiner Seite besser finden kann. Mit Sitemaps und strukturierten Daten kannst du uns zusätzliche Informationen zum Video zur Verfügung stellen.

Videosuchergebnisse

Wie oder ob dein Video bei der Suche angezeigt wird, hängt davon ab, wie viele Informationen du Google zur Verfügung stellst. Google benötigt zwei Informationen, um dein Video in den Suchergebnissen zu veröffentlichen: ein Bild für die Miniaturansicht und einen Link zur eigentlichen Videodatei. Je mehr Informationen du jedoch zur Verfügung stellst, desto besser ist das Suchergebnis.

Dies sind die zwei grundlegenden Ebenen der Darstellung in der Videosuche:

  • Grundlegende Darstellung: Wenn du Google ein absolutes Minimum an Informationen zur Verfügung stellst, kann dein Video in kombinierten Suchergebnissen und Videosuchergebnissen mit einem Bild für die Miniaturansicht und einem Link angezeigt werden. In diesem Fall kannst du keine erweiterten Funktionen wie die Videovorschau oder Inhaltsanalyse nutzen. Mindestens erforderlich sind ein Bild für die Miniaturansicht und ein Link zu einer Videodatei.


    Beispiel für ein grundlegendes Videosuchergebnis

  • Verbesserte Darstellung: Wenn du mehr Informationen zur Verfügung stellst, kannst du weitere Funktionen für dein Video nutzen, z. B. die Videovorschau, die Angabe von Informationen zur Videolänge, zum Videodatum und zum Anbieter und die Möglichkeit, Suchergebnisse anhand des Lands oder verwendeten Geräts des Nutzers einzuschränken.

    Beispiel für ein Videosuchergebnis auf einem Computer
    Beispiel für ein verbessertes Videosuchergebnis auf einem Computer

    Beispiel für ein Videosuchergebnis auf einem Mobilgerät
    Beispiel für ein verbessertes Videosuchergebnis auf einem Mobilgerät

Best Practices

Mindestanforderungen für Videosuchergebnisse

Wenn dein Video in den Suchergebnissen erscheinen soll, musst du folgende Anforderungen erfüllen:

  • Google muss das Video finden können. Videos werden auf der Seite durch HTML-Tags identifiziert, z. B. <video>, <embed> oder <object>. Achte darauf, dass auf der Seite keine komplexen Nutzeraktionen oder bestimmten URL-Fragmente geladen werden müssen. Ansonsten kann Google das Video möglicherweise nicht finden. Tipp: Wir können auf einer Seite eingebettete Videos zwar auch mithilfe des natürlichen Crawlens finden, aber deine Videos sind für uns besser auffindbar, wenn du eine Video-Sitemap veröffentlichst.
  • Wir benötigen ein qualitativ hochwertiges Bild für die Miniaturansicht des Videos.
  • Gehe sicher, dass sich jedes Video auf einer öffentlich zugänglichen Seite befindet, auf der Nutzer das Video ansehen können. Die Seite sollte keine Anmeldung durch den Nutzer erfordern. Sie sollte auch nicht durch robots.txt oder noindex blockiert werden, d. h., sie muss für Google zugänglich sein.
  • Der Videoinhalt sollte speziell für den Inhalt der entsprechenden Hostseite gelten. Wenn du zum Beispiel eine Seite mit Rezepten für Pfirsichkuchen hast, solltest du kein Video über Gebäck im Allgemeinen einbetten.
  • Achte darauf, dass alle Informationen, die du in einer Video-Sitemap oder einem Video-Markup angibst, mit dem tatsächlichen Videoinhalt übereinstimmen.


So erzielst du optimale Ergebnisse:

Wenn du diese zusätzlichen Schritte durchführst, kann Google bessere Suchergebnisse für dein Video liefern:

Hochwertige Miniaturansicht für dein Video zur Verfügung stellen

Damit ein Video in den Google-Suchergebnissen für Videos erscheinen kann, muss eine Miniaturansicht verfügbar sein, die in den Suchergebnissen angezeigt werden kann.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Miniaturansicht zur Verfügung zu stellen oder zu aktivieren:

  • Wenn du das HTML-Tag <video> verwendest, gibst du das Attribut poster an.
  • In einer Video-Sitemap gibst du <video:thumbnail_loc> an.
  • In strukturierten Daten gibst du VideoObject.thumbnailUrl an.
  • Stell ein Video in einem Format bereit, das gecrawlt werden kann. Dann können wir eine Miniaturansicht für dich erstellen.

Bevorzugte Formate: JPG und PNG

Größe: Von 160 × 90 bis 1.920 × 1.080 Pixel

Speicherort: Die Vorschau-Miniaturansicht muss für den Googlebot zugänglich sein, d. h., sie darf nicht durch robots.txt oder eine Anmeldeanforderung blockiert werden.

Video für Crawler zugänglich machen

Ist das Crawlen deines Videos durch Google möglich, können wir ein Bild für die Miniaturansicht für dich erstellen, die Videovorschau aktivieren und dir weitere Funktionen zur Verfügung stellen.

So machst du dein Video für Crawler zugänglich:

  • Das Video muss in einem unterstützten Format vorliegen.
  • Die Hostseite des Videos und die Streamingdatei dürfen nicht für Google gesperrt sein. Gesperrt bedeutet, dass die Seite oder die Datei durch eine Paywall geschützt ist, eine Anmeldung erforderlich ist oder sie durch noindex oder robots.txt blockiert wird.
  • Die Hostseite des Videos und der Server, von dem das aktuelle Video gestreamt wird, müssen genug Bandbreite für das Crawlen haben. Wenn auf deiner Landingpage unter example.com/puppies.html beispielsweise ein Video über Welpen eingebettet ist, das über somestreamingservice.com gestreamt werden kann, dürfen weder example.com noch somestreamingservice.com gesperrt sein und beide Seiten müssen über freie Serverlast verfügen.

Unterstützte Videocodierungen

Google kann die folgenden Videodateitypen crawlen: .3g2, .3gp2, .3gp, .3gpp, .asf, .avi, .divx, .f4v, .flv, .m2v,, .m3u8, .m4v, .mkv, .mov, .mp4, .mpe, .mpeg, .mpg, .ogv, .qvt, .ram, .rm, .vob, .webm, .wmv, .xap

Flash wird von den meisten mobilen Webbrowsern nicht mehr unterstützt und soll 2020 von Adobe eingestellt werden. Wenn dein Video im Flash-Format vorliegt, kannst du es in ein anderes Format umwandeln, das von mobilen Browsern unterstützt wird.

Video mit strukturierten Daten oder einer Video-Sitemap beschreiben

Du kannst Google mithilfe von strukturierten Daten, einer Video-Sitemap oder beidem zusätzliche Informationen zu deinem Video zur Verfügung stellen. Die Bereitstellung dieser zusätzlichen Informationen kann weitere Funktionen in den Suchergebnissen ermöglichen und uns helfen, dein Video besser zu verstehen und zu bewerten.

Du kannst beide Techniken nutzen, um Google dieselben Informationen zur Verfügung zu stellen. Der Vorteil einer Video-Sitemap liegt darin, dass sie Google bei der schnellen Suche nach neuen oder aktualisierten Inhalten unterstützt. Strukturierte Daten hingegen werden von manchen Personen häufiger verwendet als Sitemaps und führen so zu einer konsistenteren Verwendung von Rich-Suchergebnissen auf der Website. Du kannst beide Techniken für deine Website verwenden. Dabei solltest du jedoch sichergehen, dass deine Daten für beide Techniken konsistent sind.

Strukturierte Daten

Füge strukturierte Daten hinzu, um dein Video auf der Hostseite zu beschreiben. Strukturierte Daten sind Informationen, die du in einem klar definierten Format mithilfe von Tags oder JSON angibst. Beim Crawlen der Seite durch Google wird dieses Format dann richtig interpretiert und Informationen zu deinem Video können extrahiert werden.

Es gibt verschiedene Formate, die du verwenden kannst. Google empfiehlt jedoch ausdrücklich, die VideoObject-Syntax von schema.org im JSON-LD-Format zu nutzen.

Bette den Code für VideoObject auf der Seite ein. VideoObject ist dem eingebetteten Video mit einer übereinstimmenden Quell-URL zugeordnet.

Hier erfährst du, wie du für jedes Video eine „VideoObject“-Beschreibung in deine Seite einbettest.

Beispiel für „VideoObject“ im JSON-LD-Format

<html>
<head>
 <title>Schnitzel in an hour</title>
</head>
<body>
 <script type="application/ld+json">
  {
   "@context": "http://schema.org",
   "@type": "VideoObject",
   "name": "Schnitzel Stories",
   "description": "How to make fantastic schnitzel in just one hour",
   "thumbnailUrl": "https://example.com/imgs/schnitzel-small.jpg",
   "uploadDate": "2015-02-05T08:00:00+08:00",
   "duration": "PT1M33S",
   "contentUrl": "https://streamserver.example.com/schnitzel.mp4"
  }
  </script>
  <h1>Everybody loves schnitzel</h1>

  ... omitted schnitzel-related page content...

  <video width="420"
     src="https://streamserver.example.com/schnitzel.mp4"
     poster="https://example.com/imgs/schnitzel-small.jpg"/>
</body>
</html>

Einfaches „VideoObject“ oder Rich-Suchergebnis für TV/Film?

Wenn du eine TV-Sendung oder einen Film einfach nur mit Informationen wie Rezensionen oder der Besetzung beschreiben möchtest oder dein Video komplexe Aktionen wie Kaufen oder Leihen erfordert, solltest du den strukturierten Datentyp „TV“ oder „Film“ auf deiner Website implementieren. Die Verwendung von strukturierten TV- oder Filmdaten ermöglicht ein Rich-Suchergebnis, das Bewertungen, Rezensionen und Informationen zu Schauspielern sowie Links zu kostenlosen oder kostenpflichtigen Streamingdiensten umfassen kann. Rich-Suchergebnisse werden nur im kombinierten Suchergebnisbereich angezeigt.

Open-Graph-Protokoll

Als Alternative zur VideoObject-Syntax von schema.org kann Google auch einige Metadaten des Open-Graph-Protokolls verarbeiten. Die Tags sollten das primäre und bekannteste Video auf der Seite beschreiben.

Video-Sitemap

Eine Video-Sitemap ist eine XML-Sitemap, die Google zum Auffinden von Videos auf deiner Website verwendet. Die Video-Sitemap kann Google auch Informationen zu einem Video zur Verfügung stellen. Ein Eintrag in einer Video-Sitemap kann ein Video auf dieselbe Weise beschreiben wie ein strukturiertes VideoObject-Datenelement. Der Vorteil einer Video-Sitemap besteht darin, dass sie Google hilft, neue oder aktualisierte Videos zu finden. Außerdem können darin viele Videos in einer Datei beschrieben werden, ohne dass Google jede Seite crawlen und Änderungen einzeln erkennen muss.

Hier erfährst du, wie du eine Video-Sitemap erstellst.

Inhalte aktualisieren

Je nachdem, welche Option du ausgewählt hast, um uns beim Finden oder Lesen deiner Inhalte zu helfen, kannst du Google auf verschiedene Arten darüber informieren, dass sich ein Video geändert hat. Wenn du einfach die Video-URL oder die Quelldatei ohne weitere Änderungen austauschst, erkennt Google die Änderung eventuell nicht.

  • Strukturierte Daten: Wenn sich die strukturierten Daten der Videos auf deiner Seite ändern, wird Google die Änderung beim nächsten Crawlen der Seite sehen. Du kannst Google entweder mit einer normalen Sitemap oder mit einer Video-Sitemap über eine geänderte Seite informieren.
  • Video-Sitemaps und mRSS: Wenn du eine Video-Sitemap veröffentlichst, wird Google sie regelmäßig crawlen und die Suchergebnisse aktualisieren, wenn Videodaten geändert wurden. Du kannst eine Sitemap auch noch einmal einreichen oder Google mitteilen, dass sich die Sitemap geändert hat. Dadurch forderst du ein sofortiges Crawlen an. Weitere Informationen zum Aktualisieren von Sitemaps durch das Einreichen von Sitemaps und über HTTP-Anfragen

Video entfernen

Wir empfehlen die folgenden Optionen, um ein Video von deiner Website zu entfernen:

  • Geben Sie den HTTP-Statuscode 404 (nicht gefunden) für jede Landingpage zurück, die ein entferntes oder abgelaufenes Video enthält. Zusätzlich zum 404-Antwortcode kannst du trotzdem den HTML-Code der Seite zurückgeben, um deine Nutzer besser über die Änderung zu informieren.
  • Gib ein Ablaufdatum an, das in deinen strukturierten schema.org-Daten, der Video-Sitemap (<video:expiration_date>-Element) oder dem mRSS-Feed (<dcterms:valid>-Tag) vermerkt ist. Hier ist ein Beispiel für eine Video-Sitemap mit einem Video, das im November 2009 abgelaufen ist:
    <urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9"
            xmlns:video="http://www.google.com/schemas/sitemap-video/1.1">
      <url>
        <loc>http://www.example.com/videos/some_video_landing_page.html</loc>
        <video:video>
          <video:thumbnail_loc>
             http://www.example.com/thumbs/123.jpg
         </video:thumbnail_loc>
          <video:title>
             Grilling steaks for summer
         </video:title>
          <video:description>
             Bob shows you how to grill steaks perfectly every time
         </video:description>
          <video:player_loc>
              http://www.example.com/videoplayer?video=123
         </video:player_loc>
          <video:expiration_date>2009-11-05T19:20:30+08:00</video:expiration_date>
        </video:video>
      </url>
    </urlset>
    
Wenn das Video sofort aus den Suchergebnissen entfernt werden soll, empfiehlt es sich, auch einen Antrag auf Entfernung zu stellen. Beachte, dass das Video für Google nicht verfügbar sein darf, damit diesem Antrag stattgegeben wird. Das bedeutet, dass entweder ein 404-Statuscode zurückgegeben wird oder eine Anmeldung erforderlich ist.

Verwendung komplexer Video-Ladebedingungen vermeiden

Konfiguriere deine Videoseiten beim Entwerfen deiner Website so, dass keine übermäßig komplexen Nutzerinteraktion oder Bedingungen zum Laden eines Videos erforderlich sind. Wenn du zum Beispiel kompliziertes JavaScript verwendest, um die Videoobjekte nur unter bestimmten Bedingungen einzubetten, etwa bei Verwendung von Hashtags in der URL, können wir eventuell nicht alle deine Videos finden. Dies ist besonders wichtig, wenn du keine Sitemap zum Auflisten des Videos verwendest.

Die Nutzung der Videoseiten so einfach wie möglich machen

Neben einem ansprechenden Video ist auch das Design der HTML-Seiten von Bedeutung, auf denen sich deine Inhalte befinden. Du könntest beispielsweise Folgendes versuchen:

  • Erstelle für jedes Video eine eigenständige Landingpage. Dort kannst du eindeutige Angaben zum Video machen, beispielsweise aussagekräftige Titel und Untertitel.
  • Mach es den Nutzern so einfach wie möglich, Videos auf der jeweiligen Landingpage zu finden und abzuspielen. Durch das Einbetten eines Videoplayers mit Unterstützung gängiger Videoformate an einer markanten Stelle der Seite ziehen deine Videos noch mehr Zuschauer an. Außerdem kann Google die Videos so leichter indexieren.

Nutzer nach Plattform einschränken

Du kannst die Suchergebnisse für dein Video je nach Suchplattform einschränken. Zu den Plattformen gehören Computerbrowser, Browser für Mobilgeräte und Browser auf Fernsehern.

Mithilfe einer Video-Sitemap nach Plattform einschränken

Wenn für dein Video keine Plattformeinschränkungen gelten, solltest du das entsprechende Tag weglassen.

In Video-Sitemaps kannst du mithilfe des <video:platform>-Tags zulassen oder verhindern, dass das Video auf bestimmten Geräten in den Suchergebnissen erscheint. Pro Videoeintrag ist nur ein <video:platform>-Tag zulässig. Das Tag verfügt über ein erforderliches relationship-Attribut, das angibt, ob die aufgeführten Plattformen ausgeschlossen oder zugelassen sind.

Beispiel

In diesem Beispiel für eine Video-Sitemap wird dieses Video nur in Computer- und mobilen Browsern angezeigt.

<url>
  <loc>http://www.example.com/videos/some_video_landing_page.html</loc>
  <video:video>
    <video:thumbnail_loc>
        http://www.example.com/thumbs/123.jpg
    </video:thumbnail_loc>
    <video:title>Grilling steaks for summer</video:title>
    <video:description>
        Bob shows you how to get perfectly done steaks every time
    </video:description>
    <video:player_loc>
        http://www.example.com/videoplayer?video=123
    </video:player_loc>
    <video:platform relationship="allow">web mobile</video:platform>
  </video:video>
</url>

Mithilfe von strukturierten Daten oder mRSS nach Plattform einschränken

Es gibt kein Plattformeinschränkungs-Tag für VideoObject- oder mRSS-Feeds.

Nutzer nach Land einschränken

Du kannst die Suchergebnisse für dein Video je nach Standort des Nutzers einschränken. Wenn für dein Video keine länderspezifischen Einschränkungen gelten, solltest du die entsprechenden Tags weglassen.

Mithilfe einer Video-Sitemap nach Ländern einschränken

In einer Video-Sitemap kannst du mithilfe des <video:restriction>-Tags zulassen oder verhindern, dass das Video in bestimmten Ländern erscheint. Pro Videoeintrag ist nur ein <video:restriction>-Tag zulässig.

Das <video:restriction>-Tag sollte einen oder mehrere durch Leerzeichen voneinander getrennte Ländercodes im ISO 3166-Format enthalten. Das erforderliche relationship-Attribut definiert die Art der Einschränkung.

  • relationship="allow": Das Video wird nur in den angegebenen Ländern angezeigt. Wurden keine Länder festgelegt, erscheint das Video nirgendwo.
  • relationship="deny": Das Video wird überall angezeigt, außer in den angegebenen Ländern. Wurden keine Länder festgelegt, erscheint das Video überall.

In diesem Beispiel für eine Video-Sitemap wird das Video nur in Kanada und Mexiko angezeigt.

   <url>
     <loc>http://www.example.com/videos/some_video_landing_page.html</loc>
     <video:video>
       <video:thumbnail_loc>
           http://www.example.com/thumbs/123.jpg
      </video:thumbnail_loc>
       <video:title>Grilling steaks for summer</video:title>
       <video:description>
          Bob shows you how to get perfectly done steaks every time
      </video:description>
       <video:player_loc>
          http://www.example.com/player?video=123
      </video:player_loc>
       <video:restriction relationship="allow">ca mx</video:restriction>
     </video:video>
   </url>

Mithilfe von strukturierten Daten nach Ländern einschränken

Wenn du strukturierte VideoObject-Daten verwendest, um ein Video zu beschreiben, gibst du anhand der Property VideoObject.regionsAllowed an, in welchen Regionen das Video in den Suchergebnissen erscheinen soll. Lässt du diese Property weg, erscheint das Video überall in den Suchergebnissen.

Mithilfe von mRSS nach Ländern einschränken

Für Videos in mRSS-Feeds können mit dem media:restriction-Tag länderspezifische Einschränkungen angegeben werden. Dazu wird das erforderliche Attribut type auf country gesetzt. Für media:restriction muss außerdem für das relationship-Attribut entweder allow oder deny festgelegt werden. Eine durch Leerzeichen getrennte Liste mit ISO 3166-Ländercodes ist für dieses Tag zulässig.

In diesem Beispiel für einen mRSS-Eintrag erscheint das Video überall außer in den USA und Kanada.

  <item xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/">
    <link>http://www.example.com/examples/mrss/example.html</link>
    <media:content url="http://www.example.com/examples/mrss/example.mp4"
                  fileSize="405321" type="video/x-flv" height="240"
                  width="320" duration="120" medium="video"
                  isDefault="true">
      <media:title>Grilling Steaks for Summer</media:title>
      <media:description>
         Get perfectly done steaks every time
     </media:description>
      <media:thumbnail
         url="http://www.example.com/examples/mrss/example.png"
         height="120" width="160"/>
    </media:content>
    <media:restriction relationship="deny" type="country">us ca</media:restriction>
  </item>

Hier erfährst du mehr über die Verwendung von mRSS-Feeds für die Google Videosuche. Weitere Informationen zum media:restriction-Tag findest du in den mRSS-Spezifikationen.

Welche URL ist welche?

Es gibt mehrere URLs, die mit einer Videodatei auf der Seite verknüpft werden können. Hier ist eine Zusammenfassung der meisten dieser URLs:

Diagramm der URLs auf einer Seite

Tag Beschreibung
1
  • <loc>
    (Video-Sitemap-Tag)

Die URL der Seite, auf der das Video gehostet wird. Beispiel:

<loc>https://example.com/news/worlds-biggest-cat.html</loc>

2
  • VideoObject.embedUrl
    (strukturierte Daten)
  • <video:player_loc>
    (Video-Sitemap-Tag)
  • <iframe src="...">

Die URL des benutzerdefinierten Players. Das ist häufig der src-Wert eines <iframe>- oder <embed>-Tags auf der Seite. Beispiel:

<video:player_loc>
https://archive.example.org/cats/1234</video:player_loc>

3
  • <video src="...">
    (HTML-Tag)
  • <embed src="...">
    (HTML-Tag)
  • <video:content_loc>
    (Video-Sitemap-Tag)
  • VideoObject.contentUrl
    (strukturierte Daten)

Die URL der tatsächlichen Inhaltsbytes, entweder auf der lokalen Website oder in einem Streamingdienst. Beispiel:

<video src="videos.example.com/cats/1234.mp4">

Wenn du strukturierte Daten, eine Video-Sitemap oder eine Sitemap-Alternative einfügst, solltest du je nach Feld entweder auf den eingebetteten Player oder auf die Dateibytes verweisen.

Videos aus den Google-Suchergebnissen ausschließen

Wenn du verhindern möchtest, dass ein Video in den Google-Suchergebnissen angezeigt wird, hast du verschiedene Möglichkeiten:

  • Erstell für die Hostseite und die Videodatei einen Anmeldebildschirm.
  • Gib in einer Video-Sitemap länderspezifische Einschränkungen für das Video an und erstell eine leere allow-Liste:
    <video:restriction relationship="allow"></video:restriction>
  • Mithilfe von robots.txt kannst du das Quellvideo und/oder die Hostseite blockieren. Wenn sich das Video und die Hostseite auf derselben Website befinden, blockiere die URL der Quelldatei (die „contentUrl“-Adresse) und die URL der Hostseite. Wenn das Video auf einem anderen CDN gehostet wird, blockier einfach die Host-/Player-Seite.
  • Falls die Datei auf deiner Seite vorhanden ist, sende eine „noindex“-HTTP-Antwort für die Hostseite und die Datei.

Beachte, dass durch keine dieser Methoden verhindert wird, dass eine andere Seite auf dein Video oder deine Seite verweist.

Häufige Fehler bei der Videoindexierung

Hier sind einige der häufigsten Fehler bei der Videoindexierung sowie Vorschläge zur Fehlerbehebung. Damit kannst du die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass deine Videos in den Suchergebnissen angezeigt werden. Weitere wichtige Informationen findest du in unseren Richtlinien für Webmaster.

Ressourcen mit robots.txt blockieren

Wer verhindern möchte, dass Suchmaschinen JavaScript, Videos und Bilder crawlen, verwendet üblicherweise eine robots.txt-Datei. Damit Google ein Video indexieren kann, müssen wir die Miniaturansicht sehen können, die in deinen strukturierten Daten oder deiner Sitemap angegeben ist, die Seite, auf der sich das Video befindet, das Video selbst und jegliche JavaScript- oder sonstigen Ressourcen, die zum Laden des Videos benötigt werden. Achte darauf, dass deine robots.txt-Regeln keine dieser videobezogenen Ressourcen blockieren.

Wenn du Video-Sitemaps oder mRSS verwendest, dann achte darauf, dass Google auf alle von dir übermittelten Sitemaps oder RSS-Feeds zugreifen kann. Wenn diese von robots.txt blockiert werden, können wir sie nicht lesen.

Weitere Informationen zu robots.txt

Bilder für die Miniaturansicht in geringer Qualität

Wir akzeptieren Miniaturansichten in beliebigen Bildformaten. Die Formate .png und .jpg funktionieren jedoch am besten. Die Bilder müssen mindestens 160 x 90 Pixel groß sein und dürfen eine Größe von 1.920 x 1.080 Pixeln nicht überschreiten.

Doppelte Miniaturansichten, Titel oder Beschreibungen

Die Verwendung derselben Miniaturansicht oder Beschreibung bzw. desselben Titels für verschiedene Videos kann sich auf die Videoindexierung auswirken und die Nutzer verwirren. Überprüfe daher noch einmal, ob die Daten für jedes Video tatsächlich eindeutig sind. Ein häufiges Problem bei episodischen Inhalten ist die Verwendung desselben Bilds für die Miniaturansicht mehrerer Videos.

Ablaufdatum in der Vergangenheit festlegen

Wenn Google ein Video mit einem Ablaufdatum in der Vergangenheit sieht, wird das Video nicht in Suchergebnissen angezeigt. Dies umfasst Ablaufdaten aus Sitemaps, strukturierten Daten auf der Seite und das Ablaufdatum-Meta-Tag im Website-Header. Gehe sicher, dass die Ablaufdaten für alle Videos korrekt sind. Ein Ablaufdatum ist zwar nützlich, wenn dein Video nach diesem Datum nicht mehr verfügbar sein soll, es kann jedoch schnell passieren, dass das Ablaufdatum für ein verfügbares Video versehentlich auf ein vergangenes Datum gesetzt wird. Wenn ein Video nicht ablaufen soll, dann füge keine Ablaufinformationen hinzu.

Entfernte Videos auflisten

Nachdem ein eingebettetes Video von einer Seite entfernt wurde, verwenden einige Websites einen Flash Player, um den Nutzern mitzuteilen, dass das Video nicht mehr verfügbar ist. Für manche Suchmaschinen kann das problematisch sein. Wir empfehlen darum die folgenden Optionen:

  • Gib den HTTP-Statuscode 404 (Nicht gefunden) für jede Landingpage zurück, die ein entferntes oder abgelaufenes Video enthält. Zusätzlich zum 404-Antwortcode kannst du trotzdem den HTML-Code der Seite zurückgeben, um deine Nutzer besser über die Änderung zu informieren.
  • Gib Ablaufdaten in strukturierten Daten auf der Seite, Video-Sitemaps (<video:expiration_date>-Element) oder in einem mRSS-Feed (<dcterms:valid>-Tag) an, die an Google gesendet werden.

Komplexes JavaScript und URL-Fragmente

Bei der Gestaltung deiner Website ist es wichtig, deine Videoseiten ohne übermäßig komplexes JavaScript zu konfigurieren. Wenn du kompliziertes JavaScript verwendest, um Videoobjekte aus JavaScript nur unter bestimmten Bedingungen einzubetten, können wir deine Videos eventuell nicht fehlerfrei indexieren. URLs für Inhalte oder Zielseiten, die Hashtags oder Fragmentbezeichner benötigen, werden nicht unterstützt. Die Verwendung von Flash auf der Seite verhindert möglicherweise eine effiziente Indexierung. Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du den Videotitel und die Beschreibung in reinem HTML-Markup angibst und nicht mit Flash.

Wenn du auf der Seite strukturierte Daten verwendest, sollten diese vorhanden sein, ohne dass Flash oder andere eingebettete Player ausgeführt werden müssen.

Kleine, versteckte oder schwer zu findende Videos

Gehe sicher, dass deine Videos auf deinen Videoseiten sichtbar und leicht zu finden sind. Google empfiehlt, für jedes Video eine eigenständige Seite mit einem beschreibenden Titel oder einer eindeutigen Beschreibung für jedes einzelne Video zu verwenden. Videos sollten auf der Seite hervorgehoben und nicht versteckt oder schwer zu finden sein.